Banking is neccessary- Banks are not

Banking is neccessary- Banks are not

sagte Bill Gates 1994. Und behält damit nach heutigem dafürhalten Recht.

Was bedeutet das? Das Bankengeschäft ist notwendig- die Bank selber zumindest im traditionellen Sinn- ist nicht zwangsläufig notwendig.

Das war 1994. Und heute? Spricht jeder über Plattformen und die digitale Transformation! Und bei der Bankenbranche ist Handlungsbedarf- und zwar akuter.

Alles was digitalisiert werden kann- wird digitalisiert

Die Bankenbranche, die eigentlich klassischerweise zu einer sehr informationslastigen und im IT-Bereich eigentlich zu einer Vorreiter-Branche gehörte, ist stark angeschlagen.

Disruption Map nach Industrien
Disruption Map nach Industrien

Und es wird alles digitalisiert, was digitalisiert werden kann. Nicht nur die Taxibranche (Uber) oder Hotels (Airbnb) sondern auch Stahl (Klöckner)!

Ausgangssituation der Banken

Hier nur einige Stichpunkte über die Ausgangsituation durch die die Bankenbranche gekennzeichnet ist:

  • Niedrigzinsphase: Kein kurzzeitiges Phänomen, sondern Fakt. Haupteinnahmequelle der Banken fällt weg.
  • Direktbanken: Niedrigere Kosten und andere Vorteile erhöhen den Wettbewerb immens.
  • Onlinebanken und Apps: Nicht nur N26 macht Druck. Reine Onlinebanken sind an den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden ausgerichtet und gewinnen Marktanteile.

Klar ist: Das Produkt ist das Geschäftsmodell. Und das muss sich ändern.

Regionalität und Kundenbeziehung als Assets der traditionellen Bank

Wenn wir einmal bedenken, dass Regionalität und die Kundenbeziehung bisher die zentralen Assets einer Bank waren, so sehen wir nun, dass neue Technologien, diese Stärken weitestgehend aushebeln.

  • Technologien, Internet und Mobilität führen dazu, dass die räumlich Nähe nicht mehr so entscheidend ist. Ich kann ein Konto problemlos online eröffnen. Termine in der Filiale sind nicht relevant, da ich diese auch über Webinare oder Hangouts erledigen kann.
  • Plattformen schieben sich zwischen Produzent und Konsument und übernehmen die Macht in dem sie die (Kunden)Schnittstelle besetzen.

Hieraus ergeben sich vollständig neue Herausforderungen!

Zum Beispiel:

  • Wie schaffe ich es als Bank, die regionale Nähe und Bindung, die eines meiner zentralen Assets war, auch online beizubehalten?
  • Wie bekomme ich den Kunden in die Filiale und wie verzahne ich Online- und Offline Marketing?
  • Wie baue ich Kompetenzen auf? Wie entwickle ich eine passende Strategie?

Fest steht, dass gerade regionale Banken, nicht nur Ihr Geschäftsmodell ändern müssen, sondern auch ihr mindset. Denn die Kultur ist der entscheidende Faktor um einen Change herbeizuführen. Einen Change von „bank“ zu „banking“.

 

 

 

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